Sonntag, 2. März 2014

Rezäpt uf Vorrat - Gmüescurry

Wieder öppis megabubigs (wo me zwar chli mues rüschte), aber i ha's letscht wuche grad gmacht u es isch eifach super!

Für di (1 Person):

Zutaten:
  • ca. 300g feste Saisonemüse*
  • Currypaste**
  • evtl. etwas Tomatenpürree
  • Wasser
  • Bouillonpulver
  • Kokosmilch***

* ich hab's mit Zwiebeln, fein geschnittenem Weisskabis, Rüebli und Kürbis gemacht (die ich in dieser Reihenfolge angebraten habe). Was man jetzt auch brauchen könnte wäre z.B. Pastinaken, Sellerie, andersfarbige Rüebli, TK-Erbsli.
** bei uns stand die gelbe vom Migros im Kühlschrank. Die mag ich sehr!
*** gibt's auch als Pulver, was prakitsch ist, weil ein kleines Päckli flüssige ist zu viel für 1 Portion.

Zubereitung:
  1. Gemüse entsprechen der Kochzeit in wenig oder kein Öl anbraten. D.h. das, was am längsten kochen muss/darf (z.B. Zweibeln) zuerst, was nicht verkochen soll, erst am Schluss, oder nach dem ablöschen.
  2. Zum Schluss die Currypaste (Menge je nach Paste. Siehe Verpackung) dazu und mitbraten. Falls es mild (oder zusätzlich tomatig) sein soll, etwas weniger von der Paste und dafür noch etwas Tomatenpürree mitbraten.
  3. mit Wasser ablöschen (so viel, dass es nicht grad ne Suppe gibt, aber auch nicht austrocknet, sondern immer schön dämpfen kann. Ggf. immer wieder etwas nachschütten) und mit Bouillonpulver würzen. 
  4. Am Schluss einen Gutsch Kokosmilch dazu (Menge nach Geschmack und gewünschter Konsistenz der Sauce), evtl. nachwürzen.
  5. Bon Appetit!

Thema Beilage: 
Entweder asiat. Reis dazu, oder Hülsenfrüchte oder Kartoffeln gleich mitkochen. Ich habe rote Linsen mitgekocht (braucht zusätzlich Wasser), die haben die kürzeste Kochzeit. Kichererbsen aus der Dose stell ich mir auch lecker vor!

Freitag, 3. Januar 2014

Uh, itz geit's los! - Chili sin carne (y sin chili :-P)

Also, ganz was Einfaches, dass man auch mit getrockneten Bohnen machen könnte (die musst du aber am Vorabend einweichen, im Dampfkochtopf geht's dann aber beim Kochen nicht wesentlich länger, als mit Dosenbohnen)... Wärmt und git e guete Luun! (Wie Fondue, aber das wosch ja nid mit üs cho ässe, hüt ;-))

Für ca. 2 Portionen:

Zutaten:
  • 1 Dose Pelati, gehackt
  • 1 EL Tomatenpürree
  • 1 Zwiebe, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst oder gehackt
  • 1 Rüebli, in groben Würfeln (Viertel-Rädli)
  • 1 Dose rote Bohnen (heissen die auch Indianerbohnen? k.A....), abgetropft, evtl. abgespült
  • 1 Zimtstange (oder Zimtpulver) und, wenn du hast
  • 1 Lorbeerblatt
  • Bouillonpulver/-paste (am besten Gemüsebouillon, oder was du halt hast...)

Zubereitung:
  1. Zwiebeln, Knoblauch und Rüebli mit wenig oder keinem Öl in der Bratpfanne andämpfen.
  2. Pürree dazu, etwas mitdämpfen.
  3. Pelati, Zimtstange (Zimtpulver erst kurz vor dem Servieren), Lorbeerblatt dazu und ca. 15' dämpfen*.
  4. Mit Bouillonpulver/-paste würzen, 
  5. Bohnen dazugeben. Die müssen eigentlich nur richtig warm werden, dann kann's losgehen (Zimtstange und Lorbeerblatt vorher entfernen): E Guete!

* Mit Deckel spritzt's zwar nicht, aber offen kocht's schön ein, was ich fein finde. Dann musst du einfach daneben stehen und rühren. Vielleicht findest du einen für dich passenden Mittelweg...


Tipps: 
  • Darfst natürlich trotzdem Chili dazutun, wenn du willst...
  • Dazu passt Ein Pflatsch Naturejogi (oder gehaltvoller Crème fraiche oder saurer Halbrahm) und
  • asiat. Reis (Parfüm, Jasmin, Basmati) oder Brot (ich könnte dir ein Kornbrötli anbieten...) oder
  • Koche so ca. 4 Kartoffeln mit (gewürfelt 10 mitkochen).